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Kunst : Frauenplastiken von Thomas Schütte in Essen

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Frauenplastiken des international renommierten Bildhauers Thomas Schütte (58) sind ab Samstag im Museum Folkwang zu sehen. Mit der Ausstellung «Frauen» (bis 12. Januar 2014) zeigt das Essener Museum die zentrale Werkserie aus 18 voluminösen Bronze-, Stahl- und Aluminiumplastiken als erstes deutsches Haus in Gänze.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 14:53 Uhr

Die Schau wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler realisiert. In der neuen Halle des Museums sei eine wunderbare Realisierung gelungen, sagte Schütte bei der Vorstellung der Ausstellung am Freitag. «Wir sind ganz nah am Optimum.»

Schütte gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Der 1954 in Oldenburg (Niedersachsen) geborene Künstler, der unter anderem bei Gerhard Richter studierte, hat ein vielfältiges Oeuvre von Skulpturen, Zeichnungen, Keramiken, Radierungen, Aquarellen und Architekturmodellen geschaffen.

Ab diesem Herbst ist er mit drei parallelen großen Ausstellungen in Europa vertreten: Die Fondation Beyeler in Basel (6. Oktober bis 2. Februar 2014), der Me Collectors Room in Berlin (14. September bis 23. März 2014) sowie das Kunstmuseum Luzern (26. Oktober bis 16. Februar 2014) widmen sich dem Schaffen des Künstlers.

Die Figuren der Frauen-Serie, die nach Ausstellungen im italienischen Turin und im finnischen Tampere nun in Deutschland neu präsentiert werden, wiegen bis zu 1400 Kilogramm. Im Anschluss an die europäische Tradition figurativer Plastiken hat Schütte zwischen 1998 und 2006 überlebensgroße Frauenkörper geschaffen.

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