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Erfolgreiches Jahr 2013 : Filmförderung SH-HH wittert neun Bären

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Hamburg und Schleswig-Holstein lieferten im vergangenen Jahr die Kulisse für diverse neue Filme. Die Filmförderung ist zufrieden. 2013 wurden beinahe 13 Millionen Euro aufgewendet, um den regionalen Film zu unterstützen.

Neun Filme auf der Berlinale und „A Most Wanted Man“ mit Philip Seymour Hoffman im Kino: Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück und schaut auf Highlights 2014, wie sie am Dienstag berichtete. Insgesamt förderte sie im vergangenen Jahr 220 Projekte mit 12,8 Millionen Euro.

Der größte Anteil entfiel mit 10,2 Millionen Euro auf die Unterstützung von 79 Kino- und Fernsehfilmen, wie FFHSH-Geschäftsführerin Eva Hubert sagte. Der Regionaleffekt liege bei 200 Prozent: „Für jeden Euro, den wir ausgeben, wird noch ein zweiter Euro dazu in der Region ausgegeben“, meinte Hubert. Im Wettbewerb der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die am Donnerstag beginnen, ist unter anderem die brasilianisch-deutsche Koproduktion „Praia do futuro“, die in der Hauptstadt und in St. Peter-Ording an der Nordseeküste entstand.

Der Hoffman-Thriller mit dem am Sonntag gestorbenen US-Schauspieler war zwar schon 2012 in Hamburg gedreht worden, soll aber in diesem Jahr ins Kino kommen. Der Film von Anton Corbijn nach dem Spionage-Besteller von John Le Carré spielt auf die Hamburger Terrorzelle an.

1450 Drehtage für Hamburg verbuchte die Filmförderung im vergangenen Jahr, 591 für Schleswig-Holstein - das sei ähnlich wie 2012. Hinzu kommen Dreharbeiten, die ohne Kontakt zur Filmförderung liefen, sowie 1200 Produktionstage für geförderte Animationsprojekte. Die Hansestadt lieferte unter anderem die Kulisse für „Schändung“ nach Jussi Adler-Olsens Thriller und für das Drama „Petit“ mit Hollywoodstar Kim Basinger, das nördlichste Bundesland für Filme wie Detlev Bucks „Bibi & Tina“ und „Wacken 3D“.

Am Herzen liegt den Filmförderern der Grüne Drehpass. So unterstützten sie etwa Michael „Bully“ Herbigs Kinofilm „Buddy“ nicht nur bei der Motivsuche, sondern auch beim umweltbewussten Drehen. Auch die Hamburger TV-Serie „Großstadtrevier“ setze darauf. Zu nachhaltigen Dreharbeiten gehöre es zum Beispiel, an Energie und Müll zu sparen, aber auch, dass Schauspieler Fahrgemeinschaften bildeten und nicht einzeln mit dem Taxi zum Set anreisten, erklärte die Filmförderung.

Stolz zeigte man sich auf den Anteil an geförderten Nachwuchsprojekten: Knapp die Hälfte der 62 produktionsgeförderten Kinoprojekte stammten von jungen Autoren, Regisseuren und Produzenten. Gesellschafter der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sind die Hansestadt Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein. Der FFHSH stehen jährlich etwa 11,5 Mio. Euro für Projekte zur Verfügung.

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erstellt am 04.Feb.2014 | 13:15 Uhr

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