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Filmfestspiele in Cannes: Die Suche nach außergewöhnlichen Bildern

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erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Cannes | Sich selbst feiern, über Geld keine Sorgen machen, dem Luxus frönen: Das beherrscht "Der große Gatsby", die Hauptfigur aus F. Scott Fitzgeralds Literaturklassiker, perfekt - und weist damit durchaus einige Parallelen zum Filmfestival Cannes auf. Denn die Festspiele an der eleganten Côte dAzur feiern sich und die Filme, die Hollywoodstars und die Autorenfilmer glamouröser und effektvoller als jedes andere Festival weltweit. So kamen neben dem australischen Regisseur des Eröffnungsfilms, Baz Luhrmann, auch seine Darsteller Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan in den südfranzösischen Küstenort. Eine Chance auf einen der begehrten Festivalpreise haben sie jedoch nicht, denn "Der große Gatsby" läuft in Cannes außer Konkurrenz.

Das Rennen um die Goldene Palme werden bis zum Ende der kommenden Woche daher 20 andere Filme unter sich ausmachen - darunter die Werke von namhaften Regisseuren wie Roman Polanski, François Ozon, Steven Soderbergh, den Brüdern Ethan und Joel Coen und des Iraners Asghar Farhadi.

Was davon preiswürdig sein wird, verkündet die neunköpfige Jury - darunter der Österreicher Christoph Waltz und der dreifache Oscar-Preisträger Steven Spielberg als Präsident - am 26. Mai. "Im Endeffekt sind es nur die Meinungen von neun Menschen", sagte Jurymitglied und Hollywoodstar Nicole Kidman, "aber es ist gleichzeitig auch eine Plattform für Filme und eine Chance entdeckt zu werden". Der taiwanesische Regisseur Ang Lee deutete vage an, was den Gewinnerfilm ausmachen könnte: "Er muss uns überwältigen, auch wenn wir nicht genau in Worte fassen können, warum."

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