Debütroman : «Escape» - Psychothriller um Entführungsopfer

Als Zehnjährige wird sie entführt, dann jahrelang eingesperrt und vergewaltigt. Mit 23 führt sie ein Leben am Abgrund. Als einer anderen Zehnjährigen das gleich e Schicksal droht wie ihr, wird sie aktiv.

shz.de von
09. Mai 2018, 17:52 Uhr

Was Laine Moreno in ihren gerade einmal 24 Jahren durchgemacht hat, reicht für ein lebenslanges Trauma: Als Zehnjährige wird sie entführt, jahrelang eingesperrt und vergewaltigt.

Als schwangere Dreizehnjährige gelingt ihr die Flucht, doch das Baby wird ihr gleich nach der Geburt weggenommen und zur Adoption freigegeben. Die Polizei gibt schnell auf, um den Entführer und Vergewaltiger dingfest zu machen. Zu unwichtig ist Laine als Person. Halt und einen richtigen Neuanfang findet sie nicht und bei niemandem.

Zehn Jahre später lebt sie - drogensüchtig, unstet und depressiv - ein Leben am Rande des Abgrunds. Doch eines Tages reißt sie ein Flyer aus ihrer Lethargie: Wieder ist ein zehnjähriges Mädchen entführt worden. Ein Mädchen aus reichem Haus, das genauso aussieht wie sie in diesem Alter. Laine beschließt, der Polizei bei der Suche nach dem Täter zu helfen. Denn alles deutet darauf hin, dass es derselbe ist, der sie seinerzeit entführt und missbraucht hat. Doch ihr Versuch, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, ist lebensgefährlich - nicht nur für sie.

«Escape» ist das Thrillerdebüt der Kanadierin Nina Laurin und ein unglaublich spannender, knallharter Roman, der die Ängste und den Frust der jungen Frau spürbar werden lässt.

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