Vielfalt der Welt : Erste Ausstellung im neuen Museum am Rothenbaum

Die bengalischen Göttin Durga in der Ausstellung «Erste Dinge».
1 von 2
Die bengalischen Göttin Durga in der Ausstellung «Erste Dinge».

Alter Standort, neuer Name und neues Konzept: Das ehemalige Völkerkundemuseum an der Rothenbaumchaussee in Hamburg heißt jetzt MARKK.

shz.de von
12. September 2018, 13:24 Uhr

Eine indische Prozessionsskulptur der Göttin Durga, ein Federkopfschmuck aus Brasilien und Holzfiguren aus Afrika: Mit der Ausstellung «Erste Dinge - Rückblick für Ausblick» will das ehemalige Völkerkundemuseum in Hamburg neue Wege gehen.

«Die Ausstellung zeigt Objekte aus der Gründungsphase des Museums, um im Rückblick auf die eigene Geschichte einen Auftakt für die aktuelle Neuausrichtung zu geben», sagte Direktorin Prof. Barbara Plankensteiner am Dienstag in Hamburg.

Nun heißt das Museum auch nicht mehr Völkerkundemuseum, sondern Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK). Der Begriff «Völkerkunde» stehe nicht mehr im Einklang mit der Identität, den Inhalten und Zielen eines Museums, das sich mit der kulturellen Vielfalt der Welt befasse, hieß es.

Den Grundstock für die Sammlung mit mehr als 200.000 Objekten legten Hamburger Kaufleute im 19. Jahrhundert, als sie Erinnerungsstücke von ihren Reisen mitbrachten.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert