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Offshore-Leaks und Amazon : Enthüllungsreporter erhalten Helmut-Schmidt-Journalistenpreis

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Mit ihrer investigativen Arbeit zu den Leiharbeitern bei Amazon und dem Offshore-Leaks-Skandal haben Journalisten für brisante Enthüllungen und Missstände aufgedeckt. Dafür werden sie von Altkanzler Helmut Schmidt mit dem Journalistenpreis geehrt.

Hamburg | Für ihre Berichte über Geheimnisse von Steueroasen erhalten vier Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ den ersten Preis des diesjährigen Helmut-Schmidt-Journalistenpreises. Bastian Brinkmann, Christoph Giesen, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer hatten im Frühjahr 2013 in einer Serie über so genannte Offshore-Leaks berichtet, teilte die Privatkundenbank ING-DiBa am Dienstag mit, die den Preis zum 18. Mal vergibt. Damit werden herausragende Leistungen im Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus ausgezeichnet. Die Preise werden am Donnerstag in Anwesenheit des Altbundeskanzlers in Hamburg vergeben.

Für ihre ARD-Reportage über Leiharbeiter bei Amazon erhalten Diana Löbl und Peter Onneken vom Hessischen Rundfunk den zweiten Preis. Darin deckten sie die schlechte Bezahlung und Behandlung ausländischer Arbeitskräfte bei dem Online-Händler auf.

„Handelsblatt“-Reporter Fabian Gartmann wiederum habe mit seiner Geschichte aufgezeigt, wie das trickreiche System der Berufskläger gegen Aktiengesellschaften funktioniert. Er teilt sich den dritten Preis mit Annina Reimann von der „WirtschaftsWoche“, die über die Machenschaften der FXDirekt Bank berichtete.

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erstellt am 22.Okt.2013 | 12:36 Uhr

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