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Jazzfest in Hamburg : Elbjazz 2017: Das sind die Programm-Highlights

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Welche Künstler kommen, was sie auszeichnet und wann sie auftreten, zeigt shz.de in einem Überblick.

Hamburg | Tausende Besucher strömen zum Hamburger Hafen um beim Elbjazz dabei zu sein. Das Festival beginnt am Freitag, 2. Juni, und geht über zwei Tage. Neuer Spielort in 2017 ist die frisch eröffnete Elbphilharmonie. Damit gruppieren sich die Bühnen erstmals um zwei Festivalzentren: Das Konzerthaus mit dem angrenzenden Areal und das Werftgelände von Blohm und Voss.

Das Elbjazz ist mittlerweile eines der größten europäischen Jazzfestivals. Erstmals fand es 2010 statt, damals noch in kleineren Ausmaßen.

Viele hochkarätige, internationale Künstler, die die gesamte Bandbreite des Jazz abdecken, kommen nach Hamburg. shz.de hat die Highlights für Sie zusammengefasst:

Gregory Porter

Er hat bereits vier erstklassige Alben herausgebracht. Für seine jüngste Platte, „Take Me To The Alley“, ist er erneut für einen Grammy nominiert. Exklusiv beim Elbjazz-Festival wird der Jazzsänger aus Kalifornien ein besonderes Konzert geben: Er und seine Band treten gemeinsam mit den Streichern des Kaiser Quartetts auf. Das Streichquartett hat in der Vergangenheit unter anderem mit Chilly Gonzales gearbeitet und wird Porters Songs eine neue, außergewöhnliche Klangfarbe geben.

Snarky Puppy

Das amerikanisches Musiker-Kollektiv ist im Genre Fusion/Jazzrock Zuhause. Die Gruppe hat fast 40 ständig wechselnde Mitglieder, die immer in neuen Besetzungen weltweit auftreten. Bereits zwei Grammys haben Snarky Puppy bekommen: 2014 für die beste R&B-Performance für den Titel „Something“. Zwei Jahre später bekamen sie den Preis für das beste zeitgenössisches Instrumentalalbum für für „Sylva“. Im gleichen Jahr erschien, das sie in New Orleans mit Gästen wie Jacob Collier, Charlie Hunter, Salif Keita und David Crosby aufgenommen haben.

Agnes Obel

Mit ihren beiden Alben „Philharmonics“ und „Aventine“ ist Agnes Obel zu einer bekannten europäischen Jazz-Künstlerin geworden. Im Herbst 2016 ist ihr drittes Album „Citizen Of Glass“ erschienen, das die dänische Sängerin und Pianistin im Alleingang geschrieben und produziert hat. Beim Elbjazz-Festival wird sie mit einem neu zusammengestellten Ensemble aus Musikerinnen auftreten, zu dem eine Cellistin, eine Klarinettistin und eine Schlagzeugerin gehören.

Jan Garbarek

<p>Jan Garbarek ist Eins mit seinem Instrument.</p>

Jan Garbarek ist Eins mit seinem Instrument.

Foto: Aagard
 

Der Saxofonist zählt zu den wichtigsten europäischen Vertretern des Jazz. Der Norweger gehört nicht zu den Schnellspielern. Er hat seinen eigenen Klangkosmos entwickelt und einen unverwechselbaren Ton gefunden. Er ist klar und asketisch. Garbarek versucht mit dem Klang seines Saxofons der menschlichen Stimme möglichst nahe zu kommen.

Joshua Redman

Er ist ebenfalls Saxofonist und mittlerweile einer der bedeutendsten weltweit.  Redman steht stilistisch in der Tradition afroamerikanischer Jazz-Musik. Blues ist darin genauso wichtig wie Bebop oder die Freiheiten des modernen Jazz. Seit Mitte der 1990er-Jahre leitet der Musiker seine eigenen Gruppen, zum Elbjazz kommt er im Trio mit Saxofon, Bass und Schlagzeug.

Dhafer Youssef

Youssef lässt orientalische Sufi-Gesänge mit akustischem Jazz und elektronischen Beats verschmelzen. Der tunesische Sänger hat in den vergangenen Jahren mit vielen wichtigen europäischen und amerikanischen Jazz-Musikern zusammengearbeitet. Mit seiner Musik schlägt er eine Brücke zwischen nordafrikanischer und westlicher Musik.

Übersicht der Veranstaltungsorte mit allen Konzerten:

Ort Freitag, 2. Juni Samstag, 3. Juni
Alte Maschinenbauhalle

19.30 Uhr: Anna-Lena Schnabel

21.30 Uhr: Erik Truffaz Quartet

23.15 Uhr: Moving Parts

16.30 Uhr: Hamburger Jazzpreis

19 Uhr: Nils Wülker

21 Uhr: Dhafer Youssef

23 Uhr: Operation Grand Slam

 

Am Helgen

18 Uhr: Beady Belle & Bugge Wesselthoft

20 Uhr: Joshua Redman Triio

22 Uhr: Snarky Puppy

17.30 Uhr Myles Sanko

19.30 Uhr: Hildegard Lernt Fliegen

21.30 Uhr Akua Naru

Elbphilharmonie

14 Uhr: Trompeten Worksshop

17 Uhr: Jan Garbarek Group

21 Uhr: Youn Sun Nah

24 Uhr: Christoph Spangenberg

14.30 Uhr: Instrumenten-Workshop für Kinder

16 Uhr: Eric Schaefer und Instrumenten-Workshop für Kinder

19 Uhr: Joshua Redman Trio

22 Uhr: Bernhoft

Hauptkirche St. Katharinen

20 Uhr: Cæcilie Norby und Lars Danielsson

22 Uhr: ALA.NI

20 Uhr: Antonia Vai

22 Uhr: Klaus Paier & Asja Valcic

22.20 Uhr: Régis Gizavo & Nguyên Lê

23 Uhr Stian Carstensen & Ola Kvernberg

23.20 Uhr: Vincent Peirani & Emile Parisien

Hauptbühne

17 Uhr: MIU

19 Uhr: NDR Big Band & Gitarrist Nguyên Lê

21 Uhr: Agne Obel

23 Uhr: Ben L'Oncle Soul

16.30: Mörk

18.30: Benjamin Schaefer

20.30 Uhr: Nina Attal

22.30: Gregory Porter & Band

Hochschule für Musik und Theater (HfMT)

16 Uhr: Gustav Broman

17.30 Uhr European Jazz Laboratory

19 Uhr: HfMT Big Band

20.30: Operation Grand Slam

13.30 Uhr: Siena Jazz & Oberbeck

15 Uhr: Stefan Schröter

16.30 Uhr: Catnip Police feat. HfMT String Quartet

17.45 Uhr: Golz-Rasche Jazz Orchestra

19.30 Uhr: Rocket Men feat. Paul David Heckhausen

20.45 Uhr Pecco Billo

Mojo Club

23 Uhr: DJ Mirko Machine

24 Uhr: Perry Lous & JazzCotech Dancers und DJ Supergid & Friends

2 Uhr: DJ-Duo Detroit Swindle

23 Uhr: DJ Supergid & Friends

24 Uhr: Perry Lois & JazzCotech Dancers

00.30 Uhr: DJ Mousse T.

2.30 Uhr: Perry Lois & JazzCotech Dancers und DJ Supergid & Friends

Schiffbauhalle 3

18 Uhr: Die Grammophon-Lounge

19 Uhr: Ben L'Oncle Soul

21 Uhr: Anna-Lena Schnabel

23 Uhr: Solisten der NDR Bigband

16 Uhr: Grammophon Lounge

18.45 Uhr Vicent Peirani & Emile Parisien

20.30 Uhr: Myles Sanko

22.30 Uhr: Hildegard Lernt Fliegen

Thali Zelt

18 Uhr: Morfé

19.15 Uhr: der Weise Panda

22.30 Uhr Eclecta

17.30 Uhr: Roman Schuler extended Trio

19.30 Uhr: Laurent Coulondre „Gravity Zone“

22.30 Uhr: Mörk

 

Die Strecken zwischen dem Werftgelände bei Blohm+Voss und dem zweiten Festivalzentrum rund um die Elbphilharmonie können zu Fuß zurückgelegt werden. Darüber hinaus gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service per Barkasse (mit begrenzter Kapazität) und Bus. Die Haltestellen für das Barkassen-Shuttle befinden sich an der Elbphilharmonie (Sandtorhöft) und bei Blohm+Voss (Steinwerder). Die Haltestellen für das Bus-Shuttle an der Elbphilharmonie (Am Kaiserkai), am Thalia Zelt (U-Bahn HafenCity Universität) und bei Blohm+Voss (Steinwerder Fähre). Bei erhöhtem Besucheraufkommen kann es zu Wartezeiten kommen. Unsere Lotsen vor Ort und die Mobile App geben in diesen Fällen Auskunft über den schnellsten Weg zum gewünschten Ziel.

Es gibt sowohl Tagestickets als auch Zweitagestickets. Die Karte für zwei Tage kostet 89 Euro. Das Tagesticket für Freitag kostet 55 Euro, das Tagesticket Samstag 69 Euro. Tickets können online unter www.elbjazz.de, über die Hotline 040-4132260 (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen gekauft werden.

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erstellt am 01.Jun.2017 | 19:07 Uhr

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