Insel-Krimi : Ein sturer Schotte und «Die dunklen Wasser von Exeter»

Sie sind ein tolles Gespann: Chefinspektor Craig McPherson und sein allwissender Sidekick Tyler Leighton. In ihrem neuen Fall stechen die beiden in ein Wespennest.

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09. Januar 2018, 12:57 Uhr

Chefinspektor Craig McPherson, Ex-Alkoholiker und Querkopf, wird von Edinburgh nach Exeter strafversetzt. Bei einem nächtlichen Streifzug findet er die Leiche eines prominenten Bauunternehmers, der in der Gegend höchste Beliebtheit und den Quasistatus eines Heiligen genießt.

So gut kann aber kein Mensch sein, denkt sich McPherson, zumal er bei Nachforschungen auf einige Ungereimtheiten stößt. Zusammen mit seinem Adlatus und Alleswisser Tyler Leighton stößt er auf Spuren, die in höchste politische Kreise bis in das Büro des Premierministers verweisen. Prompt wird ihm der Fall entzogen. Ein sturer Schotte lässt sich indes nicht so leicht entmutigen.

Paul Marten, das Pseudonym eines deutschen Autors, schreibt besser als so manch indigener Krimischriftsteller von der Insel. «Die dunklen Wasser von Exeter» bietet beste Unterhaltung mit einem kongenialen Ermittlerduo. Trockener Witz und überraschende Wendungen runden das Lesevergnügen ab.

Paul Marten: Die dunklen Wasser von Exeter, Bastei Lübbe Verlag, Köln, 384 Seiten, 10,00 Euro, ISBN 978-3-404-17563-5

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