Denkmäler : Dresdner Wahrzeichen Zwinger-Kronentor bis 2016 saniert

Das Kronentor (l) des Zwingers in Dresden.
Das Kronentor (l) des Zwingers in Dresden.

Das Kronentor im Dresdner Zwinger soll 2016 in neuem Glanz erstrahlen.

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06. November 2013, 16:57 Uhr

In den markanten Eingang zu dem Barockareal, einem Wahrzeichen der Elbestadt, wurden seit Oktober 2012 bereits 275 000 Euro investiert, wie Finanzminister Georg Unland (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch der Zwingerbauhütte in Dresden sagte.

Für das Kronentor, das zuletzt vor 23 Jahren überholt wurde, stehen nach Ministeriumsangaben insgesamt 650 000 Euro bereit. Bisher wurden 22 Attikaskulpturen aus Sandstein restauriert und mit einer neuen Schutzschicht überzogen.

Unland lobte die «herausragenden Leistungen» der zehn Steinmetze und -restauratoren und Bildhauer sowie Lehrlinge der Zwingerhütte. Eine solche Einrichtung analog der Dombauhütten ist für ein profanes Gebäude bundesweit einmalig. Sie existierte bereits seit den 1920er-Jahren bis zur Auflösung 1965 und wurde nach der Wende wiederbelebt.

Der 1709 bis 1728 für höfische Feste und herrschaftliche Sammlungen erbaute Zwinger gilt als Hauptwerk europäischer Barockarchitektur. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde er als Domizil mehrerer Museen bis 1963 wiederaufgebaut, aus Geldmangel in der DDR aber nur zum Teil saniert.

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