Dreimal Nazi-Raubkunst

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16. Mai 2013, 03:59 Uhr

München | Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben erneut drei Kunstwerke als Nazi-Raubkunst anerkannt. Dabei handelt es sich um zwei Aquarelle des Expressionisten Max Pechstein und um ein Gemälde von Narcisse Virgilio Diaz de la Pena (1807-1876) aus der Schule von Barbizon. Die Pechstein-Bilder "Weißes Haus" und "Wiesental" gehörten ursprünglich dem jüdischen Kunsthistoriker Curt Glaser aus Berlin, der 1933 in die USA emigriert war. Die Aquarelle können trotzdem in München bleiben. Die Erben würden angemessen entschädigt, teilten die Staatsgemäldesammlungen gestern in München mit. "Die verletzte Eurydike" von Diaz de la Pena stammt aus der Sammlung der jüdischen Hamburger Bankiersfamilie Behrens. Die Familie überlässt das Gemälde dem Museum für zehn Jahre als Dauerleihgabe.

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