Reaktorkatastrophe in Japan : Doris Dörrie dreht Film über Fukushima

Regisseurin Doris Dörrie kommendes Filmprojekt spielt erneut in Japan. „Grüße aus Fukushima - Fukushima mon Amour“ wird das neue Drama im Umfeld der Reaktorkatastrophe in der japanischen Küstenstadt heißen.

shz.de von
06. Mai 2015, 13:54 Uhr

Nach ihrem Erfolgsfilm „Kirschblüten - Hanami“ dreht die Hannoveraner Regisseurin Doris Dörrie (59) jetzt erneut in Japan. Gerade haben die Dreharbeiten zu „Grüße aus Fukushima“ begonnen, wie die Filmagentur Limelight PR am Mittwoch in Berlin mitteilte. In dem Film erzählt Dörrie („Glück“, „Erleuchtung garantiert“) von der jungen Deutschen Marie (Rosalie Thomass/„Beste Chance“) und der alten Japanerin Satomi (Kaori Momoi/„Die Geisha“).

Nach dem Verlust ihrer großen Liebe beschließt Marie, mit der Organisation Clowns4Help in die von der Reaktorkatastrophe betroffene Präfektur Fukushima zu reisen und den Menschen dort zu helfen. Dort trifft Marie die eigenwillige Satomi. Sie ist die letzte Geisha Fukushimas - und sie will auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückkehren. Gemeinsam gelinge es den Frauen, die Trauer um ihre sehr unterschiedlichen Verluste zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen, heißt es in der Drehstart-Meldung. „Grüße aus Fukushima“ soll am 10. März 2016 in die Kinos kommen.

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