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«Ruppiges Münster» : Diebstahl und Vandalismus bei Skulptur Projekten

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Erst machen Unbekannte zwei Gipsfiguren kaputt, nun fehlt bei einer weiteren Installation die Technik: Bei den Skulptur Projekten in Münster gibt es wieder einen Schaden. Nun steuern die Veranstalter gegen.

Bereits zum vierten Mal seit dem Start der Münsteraner Skulptur Projekte im Juni ist ein Werk beschädigt worden. Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag Technik vom Projekt des japanischen Künstlers Koki Tanaka aus der Universität gestohlen.

«Beamer, Boxen und Monitore sind weg», sagte Judith Frey, Sprecherin der Skulptur Projekte 2017, am Dienstag. Die Höhe des Schadens sei noch unklar. Das Kunstwerk ist nun geschlossen, es soll aber nach Angaben der Sprecherin im Laufe der Woche wieder öffnen. Als Reaktion auf die Vorfälle würden nun die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

Welche Maßnahmen die Veranstalter genau ergreifen, wird laut Angaben der Sprecherin aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht. Ganz neu sind die Probleme nicht: «Es gab auch in der Vergangenheit schon Diebstähle und Vandalismus», sagte Frey. Im Moment stellten die Veranstalter zumindest bislang noch keine Zunahme gegenüber den letzten Skulptur Projekten 2007 fest.

Bei den alle zehn Jahre laufenden Skulptur Projekten werden bis Anfang Oktober über das ganze Stadtgebiet verteilt Werke von internationalen Künstlern gezeigt.

Zuletzt war in der Nacht zum Sonntag einer Gipsfigur der Skulptur «Sketch for a Fountain» von Nicole Eisenman der Kopf fast abtrennt worden. Am 20. Juli hatten Unbekannte einer weiteren Figur des gleichen Ensembles den Kopf abgeschlagen. Im Juni war ein LED-Kunstwerk des japanischen Künstlers Ei Arakawa «Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster» - übersetzt «Grobes Zitat, schroffe Pastorale, ruppiges Münster» - beschädigt worden.

Informationen zum Kunstprojekt von Koki Tanaka

Informationen zum Kunstwerk von Nicole Eisenman

Informationen zum Kunstwerk von Ei Arakawa

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erstellt am 01.Aug.2017 | 14:45 Uhr

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