«Die wilde Zeit»: Mai 68 und seine Nachwehen

 Gilles (Clément Métayer, r) ist hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Christine (Lola Créton), seiner politischen Überzeugung und dem Wunsch nach seinem eigenen Weg. Foto: Toma Baqueni
Gilles (Clément Métayer, r) ist hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Christine (Lola Créton), seiner politischen Überzeugung und dem Wunsch nach seinem eigenen Weg. Foto: Toma Baqueni

Berlin (dpa) - Tagsüber drückt Gilles die Schulbank, nachts sprüht er zusammen mit seinem Freund Alain und seiner Freundin Christine systemkritische Parolen an die Wände.

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27. Mai 2013, 11:55 Uhr

Berlin (dpa) - Tagsüber drückt Gilles die Schulbank, nachts sprüht er zusammen mit seinem Freund Alain und seiner Freundin Christine systemkritische Parolen an die Wände.

«Die wilde Zeit» von Olivier Assayas spielt im Jahr 1971 und handelt von den Nachwirkungen des Revolutionsmonats Mai 68. Der Film hat autobiografische Züge. Er lehnt sich an Assayas 2005 erschienenes Buch «Une adolescence dans laprès-Mai. Lettre à Alice Debord» an. In dem Film erzählt der Regisseur («Carlos - Der Schakal») seine Jugend nach den Ereignissen im Mai 1968. Eine Zeit der freien Liebe und Drogen, in der die politische Linke noch stark war, aber auch zerstritten. Die Hauptrollen spielen Clément Métayer, Félix Armand und Lola Créton.

(Die wilde Zeit, Frankreich 2011, 122 Min., FSK ab 12, von Olivier Assayas, mit Clément Métayer, Félix Armand, Lola Créton, India Salvor Menuez)

Die wilde Zeit

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