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Zeitreise : Der neue Gablé: «Die fremde Königin»

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Es geht um Machtpolitik im Mitttelalter. Die Autorin verliert dabei aber den Menschen mit seinen Sorgen und Nöten nicht aus dem Auge.

Die Bestsellerautorin Rebecca Gablé nimmt ihre Leser wieder mit auf eine Zeitreise in das deutsche Mittelalter. «Die fremde Königin» setzt die Saga um Otto den Großen fort.

Der Held ist Gaidemar, ein (fiktiver) Bastard des Kaisers und enger Vertrauter von Ottos Frau Adelheid, der mit waghalsigen Aufträgen durch das Reich geschickt wird. Er wird Zeuge einer Revolte des Thronfolgers, erlebt den Eroberungszug der Ungarn und deren historische Niederlage bei Augsburg 955.

Als illegitimer Sohn ist er landlos, was die Heirat mit einer slawischen Fürstentochter beenden soll. Ein tragisches Geheimnis durchkreuzt jedoch alle Pläne.

Rebecca Gablé versteht es wie keine zweite, in ihren Romanen Geschichte lebendig und spannend zu schildern. Mit sicherer Hand führt sie den Leser durch das komplizierte Gestrüpp der europäischen Machtpolitik. Gleichzeitig verliert sie die Menschen nicht aus dem Auge, die keine mittelalterlichen Archetypen, also primitive Totschläger sind, sondern die gleichen Ängste und Sorgen haben wie moderne Menschen.

- Rebecca Gablé: Die fremde Königin, Lübbe Verlag, Köln, 768 Seiten, 26,00 Euro, ISBN 978-3-431-03977-1.

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erstellt am 27.Jun.2017 | 15:38 Uhr

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