Filmstarts am 25. Januar : Das sind die aktuellen Kino-Tipps der Woche

shz.de stellt die aktuellen Kino-Starts vor – bewertet von Film-Fans weltweit.

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25. Januar 2018, 00:00 Uhr

Bei über 5000 neuen Kinofilmen pro Jahr kann man schnell den Überblick verlieren. Welche Filme lohnen sich, welche sind Zeitverschwendung? isnotTV, Partner von shz.de, stellt hier jede Woche die besten Neustarts in den deutschen Kinos vor. Die Tipps kommen nicht von professionellen Filmkritikern - sondern sie sind die Empfehlungen von Film-Fans weltweit. Mit einem Klick auf das Bild können Sie den Trailer ansehen und Bewertungen lesen. Wie isnotTV funktioniert, lesen Sie hier .

Das sind die beliebtesten Kinostarts am Donnerstag, 25. Januar:

Diese Kinowoche ist ziemlich dramatisch angehaucht und erzählt von Geschichten, die das Herz berühren: Dabei ist „Wunder” ein richtiges Wohlfühl-Drama mit Julia Roberts, in dem ihr Sohn mit entstelltem Gesicht lernt, sich langsam zu akzeptieren. In „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” hat eine Frau leider ihr Kind verloren, was niemanden zu interessieren scheint, und im Coming-of-Age-Drama „Beach Rats” wird die Homosexualität eines Jungen zum Verhängnis. „Letzte Tage in Havanna” ist die Tragikomödie über zwei Freunde, die ihre Träume verfolgen. „Nur Gott kann mich richten” ist der Gangsterfilm, den wir uns von Moritz Bleibtreu schon immer gewünscht haben.

Wunder

Der zehnjährige Junge August „Auggie” Pullman (Jacob Tremblay) wurde mit einer Gesichtsdeformation geboren, weshalb mehr als 25 Operationen nötig waren, damit er wenigstens hören und sehen kann. Der Junge leidet sehr unter den Umständen: Er trägt immer einen Astronautenhelm und wird zuhause unterrichtet. Doch er muss seinen Helm abnehmen, als seine Eltern Isabel (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson) beschließen, dass Auggie eine normale Schule besuchen soll. Anfangs wird er gemieden und als Außenseiter behandelt, aber als die Mitschüler erkennen, dass Auggie humorvoll und mit einem außergewöhnlichen Talent ausgestattet ist, findet der Junge zum ersten Mal in seinem Leben echte Freunde.

Nur Gott kann mich richten

Nach einem missglückten Überfall, in dem Ricky (Moritz Bleibtreu) seinen Kopf für seinen Bruder Rafael (Edin Hasanovic) und Kumpel Latif (Kida Khodr Ramadan) hingehalten hat, landet er im Knast. Zurück in der Freiheit, soll Ricky dafür von Latif entlohnt werden, indem er ihm einen sicheren Coup vorschlägt, bei dem nichts passieren kann. Ricky stimmt zu und holt auch erneut seinen Bruder dazu, doch der Fall erweist sich als komplizierter als gedacht. Und dann kommt auch noch die Polizistin Diana (Birgit Minichmayr) hinzu, die den Plan der Gangster durchkreuzt. Sie scheint jedoch ebenfalls in eigenem Interesse zu handeln.

Beach Rats

Der frühe Tod eines Vaters kann einen Teenager ziemlich schnell aus der Bahn werfen: Frankie (Harris Dickinson) ist ziellos, weiß nicht was er will und hängt seitdem nur mit seiner Gang an den heruntergekommenen Stränden von Brooklyn rum. Als es seiner Mutter (Kate Hodge) zu viel wird und sie ihn drängt, sich wenigstens eine Freundin zu suchen, tut er das und lernt bald Simone (Madeline Weinstein) kennen. Sie scheint jedoch nicht das zu sein, was er will. Frankie beginnt mit älteren, homosexuellen Männern zu chatten und trifft sich anschließend mit diesen am Cruising-Strand. Noch ahnt er nicht, dass sein Outing ungeahnte Konsequenzen nach sich zieht.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Mildred Hayes (Frances McDormand) hat bereits vor Monaten ihre Tochter an einen Mörder verloren, und es scheint, als hätte die Polizei wichtigeres zu tun. Verzweifelt fängt die 50-Jährige an, zu handeln und hängt in der Kleinstadt am Highway riesige Tafeln auf, die sie vor allem an Polizeichef William Willoughby (Woody Harrelson) adressiert. Die Tafeln sorgen für Aufregung, so dass sogar Reporter von der Aktion berichten. Manche Bürger halten zu Mildred, doch die meisten fühlen sich provoziert. Es bricht ein Chaos aus, verdeckter Rassismus und Korruption kommen ans Licht.

Letzte Tage in Havanna

Die Freunde Miguel (Patricio Wood) und Diego (Jorge Martínez) sind Mitte 40 und leben in einem heruntergekommenen Haus ohne fließendes Wasser. Während Miguel wenigstens etwas als Tellerwäscher verdient, darf Diego nicht das Haus verlassen, denn er hat HIV. Diego versucht, seine letzten Tage des Lebens zu genießen, doch so sehr sich Miguel auch um ihn kümmert, hat er einen heimlichen Traum: Er wartet voller Hoffnung auf ein Visum, um in die USA auszuwandern.



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