Das Problem der inneren Zensur

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18. Mai 2013, 03:59 Uhr

cannes | Der iranische Regisseur und Oscargewinner Asghar Farhadi fühlt sich auch außerhalb seiner Heimat nicht wirklich frei. "Es gibt zwei Arten von Zensur: die offizielle und die noch weitaus gefährlichere innere Zensur", sagte Farhadi gestern beim Filmfestival Cannes, wo er seinen Wettbewerbsbeitrag "The Past" vorstellte. Die innere Zensur beeinflusse einen sehr und wirke sich auch auf Entscheidungen aus. "Ich habe nun zwei Jahre außerhalb meiner Heimat gelebt, und ich kann nicht sagen, dass ich mich freier fühle." The Past" ist Farhadis erster in Frankreich gedrehter Film.

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