Ausstellung : Dalí in Monaco: Werkschau zum 30. Todesjahr

Salvador Dalí hat viele Facetten.
Salvador Dalí hat viele Facetten.

Als exzentrischer Surrealist hat sich Salvador Dalí seinen Platz in der Kunstgeschichte gesichert. Eine Ausstellung in Monaco wirft nun einen neuen Blick auf den Spanier.

shz.de von
11. Juli 2019, 07:21 Uhr

Unter dem Titel «Dalí, eine Geschichte der Malerei» zeigt das Grimaldi-Forum in Monaco eine eher unbekannte Facette des berühmten Surrealisten Salvador Dalí (1904-1989): die eines virtuosen Malers, dessen Werk die Kunstgeschichte widerspiegelt.

Man wolle einen anderen Dalí zeigen, nicht den extravaganten Künstler, erklärt die Leitung des internationalen Kultur- und Kunstzentrums in Monaco. Gezeigt werden mehr als 80 Exponate. Die bis zum 8. September dauernde Werkschau findet zum 30. Todesjahr des Malers statt, der am 23. Januar 1989 im spanischen Figueres gestorben ist.

Das Porträt des Violonisten Ricard Pichot und das Bild seiner Großmutter Anna vor dem Fenster gehören zu den Frühwerken Dalís, mit denen die Ausstellung beginnt. Sie sind 1920 und 1922 entstanden und spiegeln den Einfluss der Impressionisten auf den Künstler wider. Kurze Zeit später schon findet der Kubismus seinen ästhetischen Niederschlag, Ende der 20er Jahre schließlich der Surrealismus, zu dessen Hauptvertretern Dalí zählte.

Wie sehr ihn auch die Meister der Renaissance inspiriert haben, zeigen Bilder wie «Die heilige Helena in Port Lligat». Dem weltweit bekannten Bild Dalís begegnet man in Monaco nur in Videos und Fotografien, die den Surrealisten grellbunt und mit seinem berühmten Schnurrbart zeigen.

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