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Film : Dakota Johnson und Charlie Hunnam in «50 Shades of Grey»

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Die zwei wohl heißesten Rollen, die Hollywood derzeit zu vergeben hat, sind besetzt: Der Brite Charlie Hunnam (33) und die US-Schauspielerin Dakota Johnson (23) dürfen in der Verfilmung der Bestsellertrilogie «50 Shades of Grey» miteinander knutschen, streiten - und natürlich ins Bett.

Nach monatelangen heftigen Spekulationen kam die Bestätigung von ganz oben. Die «entzückende» Johnson und der «prachtvolle und talentierte» Hunnam hätten am Ende das Rennen gemacht, verkündete «50 Shades»-Autorin E.L. James am Montagabend per Twitter.

Die Namen gelten in der Branche als echte Überraschung: Für die beiden Schauspieler, die trotz einiger Erfahrung bislang nur wenigen Fans bekannt sind, dürfte der Film ein «riesiger Schritt» werden, prophezeite die «New York Times». Die britische Filmemacherin Sam Taylor-Johnson steht als Regisseurin für den Film fest, der am 1. August 2014 zeitgleich in Deutschland und Nordamerika anlaufen soll.

Hunnam war zwar für die Rolle des smarten, reichen Geschäftsmanns Christian Grey - laut Buch einerseits «Gottes Geschenk an die Frauen», andererseits «Fifty Shades of Fucked-Up» (auf 50 Arten und Weisen völlig durchgeknallt) - gehandelt worden, aber nie in der wirklich engen Auswahl. Und Johnsons Namen für die Studentin und Sex-Sklavin Anastasia Steele hatte wohl niemand so richtig auf dem Zettel. Als heißeste Anwärter auf die Rollen hatten lange «Twilight»-Schwarm Robert Pattinson und die «Harry Potter»-Schönheit Emma Watson gegolten.

Der Mädchenschwarm Hunnam mit meist schulterlangen blonden Haaren und Dreitagebart war bislang unter anderem mit seinen Rollen in der US-Motorrad-Serie «Sons of Anarchy» und der Romanverfilmung «Unterwegs nach Cold Mountain» aufgefallen und hatte sich den Ruf eines «Bad Boy» erarbeitet. Zuletzt war der 1980 geborene Hunnam, der zwischen 1999 und 2002 mit der US-Schauspielerin Katharine Towne verheiratet war, in dem Thriller «Pacific Rim» zu sehen.

Die langbeinige, schlanke Johnson mit den langen blonden Haaren ist vor allem als Tochter zweier Schauspiel-Superstars bekannt: Melanie Griffith und Don Johnson. Ihre Eltern waren gleich zweimal verheiratet - einmal kurz 1976 und einmal zwischen 1989 und 1996.

Die 1989 geborene Johnson arbeitet als Model und Schauspielerin und trat bislang unter anderem in den Filmen «The Social Network», «Verrückt in Alabama» und «Fast verheiratet» auf.

Zwei relativ unbekannte Schauspieler in der Verfilmung der «Mutter aller Bestseller» - das rief bei den Fans gemischte Reaktionen hervor. «Es musste Dakota Johnson werden», schrieb ein Fan beim Kurznachrichtendienst Twitter und viele versprachen, allein schon wegen Hunnam ins Kino zu gehen.

Andere zeigten sich verwundert. «Wer sind bloß diese Menschen, die da gecastet wurden?», fragte einer und gab zu: «Von denen habe ich noch nie gehört.» Und auch entsetzte Reaktionen häuften sich. «Warum nur die beiden?» fragte eine und jemand anderes unkte: «Damit ist der Film doch schon völlig ruiniert.»

Dann goss auch noch der US-Schriftsteller Bret Easton Ellis («American Psycho») Öl ins Wasser, indem er bei Twitter ausplauderte, dass Robert Pattinson die eigentlich erste Wahl von Autorin E.L. James gewesen sei. Das habe sie ihm gesagt. Aber James, die mit bürgerlichem Namen Erika Leonard heißt und mit der Erfahrung aus ihrem früheren Job als TV-Produzentin auch den «50 Shades»-Film mitproduzieren wird, blieb gelassen. «An alle Unterstützer, Fans und Schlechtmacher», schrieb sie per Twitter. «Danke für die Leidenschaft, die ihr für dieses Projekt habt.»

E.L. James bei Twitter

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erstellt am 03.Sep.2013 | 09:21 Uhr

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