Coen-Brüder in Cannes gefeiert

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21. Mai 2013, 03:59 Uhr

Cannes | Mit ihrem Film über die Folkmusikszene der 1960er Jahre in den USA haben die Regiebrüder Ethan und Joel Coen für einen der vielen Höhepunkte des Pfingstwochenendes beim Filmfestival Cannes gesorgt. Das Werk "Inside Llewyn Davis" holte Stars wie Justin Timberlake und Carey Mulligan auf den roten Teppich und überzeugte als melancholisches und zugleich humorvolles Porträt eines erfolglosen Musikers. Für den Wettbewerbsbeitrag "Jimmy P." kamen hingegen Benicio Del Toro und Mathieu Amalric, während in einer Nebenreihe der deutsche Kurzfilm "Komm und Spiel" von Daria Belova seine Premiere feierte. Schlagzeilen machten bei den glamourösen Filmfestspielen auch zwei Kriminalfälle: ein spektakulärer Juwelendiebstahl (wir berichteten) und Schüsse aus einer Schreckschusspistole. Wegen der Schüsse musste am Freitagabend eine Live-TV-Sendung unterbrochen werden. Viele Gäste flohen, darunter Festival-Jurymitglied Christoph Waltz. Ein 42-jähriger Mann wurde anschließend festgenommen.

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