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Ehrung im November : Christoph Hein erhält Grimmelshausen-Literaturpreis

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Der Autor wird für seinen Roman «Glückskind mit Vater» ausgezeichnet, in dem er einen erzählerischen Bogen von der NS-Zeit bis in die Gegenwart schlägt.

Der Schriftsteller Christoph Hein erhält den diesjährigen Grimmelshausen-Literaturpreis. Der 73-Jährige werde für seinen im vergangenen Jahr im Verlag Suhrkamp erschienen Roman «Glückskind mit Vater» ausgezeichnet, teilte die Jury am Mittwoch im badischen Renchen bei Offenburg mit.

Hein, der in Havelberg in Sachsen-Anhalt lebt, spanne darin den erzählerischen Bogen von der NS-Zeit bis in die Gegenwart. Mit dem Werk sei ihm ein herausragender Roman und ein geschichtsträchtiges Lehrstück gelungen. Hein erhalte den mit 10 000 Euro verbundenen Preis am 9. November in Renchen.

Der nach Hans Jakob Christoffel Grimmelshausen benannte Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre gemeinsam von den Ländern Baden-Württemberg und Hessen sowie von den Städten Gelnhausen und Renchen verliehen. Der Ort der Verleihung wechselt zwischen dem hessischen Gelnhausen, der Geburtsstadt Grimmelshausens, und Renchen in Baden-Württemberg, wo der Autor des «Simplicissimus Teutsch» 1676 starb.

Frühere Preisträger sind unter anderem die Schriftsteller Adolf Muschg, Reinhard Jirgl, Robert Seethaler und Brigitte Kronauer.

Der mit 2500 Euro dotierte Förderpreis geht in diesem Jahr den Angaben zufolge an die 23 Jahre alte Lyrikerin Sophie Passmann für ihre 2014 erschienenen «Monologe angehender Psychopathen».

Grimmelshausen-Preis

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erstellt am 05.Jul.2017 | 11:05 Uhr

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