Museen : Chemnitz erhält weitere Briefe Schmidt-Rottluffs

Drei Briefe des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff erweitern das Schriftenarchiv der Kunstsammlung Chemnitz. Die Briefe stammen aus dem Nachlass des Malerkollegen Helmut Gransow.

shz.de von
28. Oktober 2013, 16:31 Uhr

Er war mit dem Expressionisten Rottluff eng befreundet. Gransows Tochter Alice Ireland hat die Dokumente jetzt der Kunstsammlung Chemnitz geschenkt, die bereits 600 Dokumente Rottluffs besitzt. Die Briefe wurden am Montag überreicht. Außerdem erhielt die Kunstsammlung ein von Gransow 1938 gemaltes Porträt, das seine Schwester Marianne zeigt.

Rottluff und Gransow stammten aus dem Ort Rottluff, der heute ein Stadtteil von Chemnitz ist. Rottluff gründete 1905 mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl die Künstlergruppe «Brücke», die maßgeblich den Stil des Expressionismus entwickelte.

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