Gelebte Demokratie : Can Dündar eröffnet Hamburger Lessingtage

Der türkische Journalist Can Dündar im Thalia Theater in Hamburg bei der Eröffnung der Hamburger Lessingtage.
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Der türkische Journalist Can Dündar im Thalia Theater in Hamburg bei der Eröffnung der Hamburger Lessingtage.

Die neunte Ausgabe des Theaterfestivals Lessingtage bietet bis 4. Februar unter dem Motto «Demokratie und ihre aktuelle Gefährdung» Gastspiele aus Frankreich, Griechenland, Ungarn, Polen, Österreich und Berlin sowie Eigenproduktionen.

shz.de von
21. Januar 2018, 15:12 Uhr

Mit einer Forderung nach aktiv gelebter Demokratie und internationaler Solidarität hat der im deutschen Exil lebende türkische Journalist Can Dündar am Sonntag die Hamburger Lessingtage eröffnet.

«Die Grenze verläuft heute nicht zwischen Türken und Deutschen», sagte Dündar vor etwa 1000 Zuhörern im Thalia Theater, «sondern zwischen Türken und Deutschen, die die Demokratie unterstützen und denen, die den Faschismus unterstützen».

In einer Welt voller Diktatoren, Extremisten und anderer Verwerfungen reiche es nicht, alle vier Jahre zur Wahl zu gehen und die Dinge national zu sehen. Vielmehr müssten die Bürger sich informieren und sich einmischen können und beides auch tun - nicht zuletzt mittels unabhängiger Medien.

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