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Denkmäler : Bunker und Nachkriegsbauten - Unbequemes am Denkmalstag

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Zum «Tag es offenen Denkmals» öffnen am Sonntag (8. September) bundesweit rund 7500 Denkmäler ihre Pforten. Dabei können in diesem Jahr auch eher unbequeme historische Bauten besichtigt werden, die normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 10:47 Uhr

Orte der Erinnerung an dunklere Zeiten sind historische Gefängnisse, Weltkriegsbunker, Kriegerdenkmale oder KZ-Außenlager. Zu sehen sind aber auch heute oft als Bausünden empfundene Nachkriegsbauten. Erwartet werden mehrere Millionen Besucher.

Der «Tag des offenen Denkmals steht zum Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung (1933) unter dem Motto «Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?» und wird offiziell in Saarbrücken eröffnet. Zu einem Festakt wird die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti erwartet.

Hintergrund ist der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags sowie der 30. Jahrestag der «Journée portes ouvertes dans les monuments historiques». Frankreich hatte 1984 als erstes Land einen solchen «Tag der offenen Türen in historischen Monumenten» ins Leben gerufen. Aufgrund der großen Resonanz waren weitere Länder dem Beispiel gefolgt, Deutschland tat es 1993.

Programm Tag des offenen Denkmals

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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