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Archäologie : Blick in die Antike: «Kleopatras Nase»

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Die Epoche der Römer, Griechen und Germanen zieht auch heute noch ein breites Publikum in ihren Bann. Ein neues Buch widmet sich nun ausgefallenen Mythen aus jener Zeit.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2017 | 10:30 Uhr

Die Antike lebt. Das zeigt sich nicht nur an den Strömen von Touristen, die jedes Jahr archäologische Stätten wie Pompeji heimsuchen, sondern etwa auch an der ungebrochenen Popularität der Asterix-Comics.

In der breiten Öffentlichkeit konzentriert sich das Interesse an der Antike allerdings oft auf ein paar immer wiederkehrende Aspekte. Die britische Althistorikerin Mary Beard, Spezialistin vor allem für die römische Geschichte, geht in ihrem Buch «Kleopatras Nase» auch überraschenden Fragen nach. Zum Beispiel interessiert sie der Humor der Griechen. Worüber konnten sie lachen? Und war «Alexander der Große» eigentlich wirklich groß? Daneben spürt sie vielen bekannten Mythen über römische Heroen und Kaiser nach und fragt, wie und warum sie entstanden sind.

Der plakative Titel und die eingängigen Überschriften leiten allerdings ein wenig in die Irre. Das Buch ist vor allem für diejenigen interessant, die sich auch für wissenschaftliche Diskussionen und Kontroversen interessieren, die Beard sehr am Herzen liegen.

- Mary Beard: Kleopatras Nase. Neue Begegnungen mit der Antike, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 384 Seiten, 26,00 Euro, ISBN 978-3-10-397217-7.

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