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Ausstellungen : Berliner Gropius-Bau zeigt Irokesen-Ausstellung

vom

Karl May ade: Im Martin-Gropius-Bau in Berlin ist eine Ausstellung der Bundeskunsthalle zu sehen, die erstmals umfassend der Geschichte der nordamerikanischen Irokesen nachgeht. Die vielgelobte Schau lief zuvor seit März in Bonn.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 14:01 Uhr

Mit rund 500 Leihgaben aus Kanada, den USA und zahlreichen europäischen Museen wird die Entwicklung der irokesischen Kultur von ihren Ursprüngen bis heute nachgezeichnet. «Das ist die erste Gesamtschau, die dieses Material zusammenbringt», sagte Kuratorin Sylvia Kasprycki. «Das hat es bisher weder in Europa noch in Amerika oder Kanada gegeben.»

Die Irokesen haben ihren Worten zufolge das Bild von den «Indianern» bei uns so geprägt wie kaum ein anderes indigenes Volk. Sie galten im 17. und 18. Jahrhundert als gefürchtete Krieger, waren aber vor allem später auch der kolonialen Vertreibung ausgesetzt.

Nicht zu sehen ist in Berlin das spektakuläre irokesische Langhaus, das die Ausstellung in Bonn begleitete. Es ist dort noch bis zum 3. November auf dem Museumsplatz zu besichtigen. Was später damit passiert, ist offen.

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