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Architektur : Bauhaus-Städte starten «Triennale der Moderne»

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Die drei Bauhaus-Städte Berlin, Dessau und Weimar starten eine «Triennale der Moderne». Den Auftakt macht von diesem Freitag an Berlin (27.9.-13.10.).

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erstellt am 24.Sep.2013 | 15:31 Uhr

Ziel sei, das unter Unesco-Schutz stehende Erbe der Architektur- und Designschule Bauhaus stärker ins Bewusstsein zu rücken, sagte der Berliner Landeskonservator Jörg Haspel am Dienstag bei der Vorstellung des Programms. «Das ist ein kühnes Unterfangen.»

In Berlin werden in mehr als 50 Veranstaltungen vor allem die Bauhaus-Siedlungen der Stadt gezeigt, die 2008 unter Unesco-Schutz kamen, darunter die Welterbe-Siedlung «Carl Legien», die Siedlung Haselhorst und die Ringsiedlung Siemensstadt mit der Atelierwohnung von Bauhaus-Architekt Hans Scharoun. Daneben gibt es Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen.

Weimar in Thüringen beteiligt sich mit dem Van de Velde-Jahr am Gemeinschaftsprogramm, das sachsen-anhaltische Dessau stellt auch die Geschichte der Stadt als NS-Rüstungsmetropole mit zur Debatte. «Wir wollen nicht nur in Stolz auf das Bauhaus-Erbe verweisen, sondern auch die Zwiespältigkeit der Geschichte deutlich machen», sagte der dortige Bauhaus-Direktor Philipp Oswalt. Dessau übernimmt 2016 die Federführung bei der nächsten Triennale, zum 100-jährigen Bestehen der Bauhaus-Schule 2019 ist Weimar an der Reihe.

Das Bauhaus gilt als bahnbrechend für die klassische Moderne in Architektur, Kunst und Design. Die Schule war 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet worden und zog 1925 zunächst nach Dessau, 1932 nach Berlin, wo sie unter dem Druck der Nazis 1933 geschlossen wurde.

Einzelheiten zum Programm

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