Musikgeschichte : Bachs h-Moll-Messe ist Unesco-Welterbe

Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, drapiert ein Original-Notenblatt der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.
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Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, drapiert ein Original-Notenblatt der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.

Das Manuskript von Johann Sebastian Bachs (1685-1750) h-Moll-Messe gehört offiziell zum Unesco-Weltkulturerbe.

shz.de von
27. Oktober 2017, 18:14 Uhr

Jetzt hat es die Berliner Staatsbibliothek schwarz auf weiß: Das Manuskript von Johann Sebastian Bachs (1685-1750) h-Moll-Messe gehört offiziell zum Unesco-Weltkulturerbe.

Zwei Jahre nach der Entscheidung der Kulturorganisation der Vereinten Nationen hat die Staatsbibliothek am Freitag die Urkunde erhalten. Die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Verena Metze-Mangold, übergab das Dokument der Generaldirektorin der Staatsbibliothek, Barbara Schneider-Kempf.

Das Manuskript der h-Moll-Messe, die einzige vollständige Partitur aus Bachs Lebzeiten, verfasste der Komponist kurz vor seinem Tod. Das auf 99 Seiten niedergeschriebene Original gehört zur Bach-Sammlung der Berliner Staatsbibliothek, wo rund 80 Prozent aller erhaltenen Originalschriften des Meisters aufbewahrt werden.

Das Werk gilt als Meilenstein der Musikgeschichte. Passend dazu stand am Freitag und Samstag die h-Moll-Messe auf dem Programm der Berliner Philharmoniker unter der Leitung des niederländischen Bach-Spezialisten Ton Koopman.

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