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Geschichte : Ausstellung in Auschwitz über Ghetto Theresienstadt

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Die Gedenkstätte Auschwitz zeigt noch bis zum 4. Oktober in einer Sonderausstellung das Schicksal tschechischer Juden im Ghetto Theresienstadt (Terezin).

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 15:27 Uhr

Neben Erinnerungstexten und Fotos werden unter anderem Bilder, Skulpturen und andere von den Häftlingen heimlich angefertigte Kunstwerke gezeigt, wie Museumssprecher Pawel Sawicki am Dienstag mitteilte.

Das ursprüngliche Konzentrationslager in einer ehemaligen Festung wurde von den Nationalsozialisten als «Propagandaghetto» benutzt, um beispielsweise Delegationen des Roten Kreuzes über die tatsächlichen Lebensverhältnisse in den Ghettos in die Irre zu führen.

Doch auch aus Theresienstadt wurden zehntausende Juden nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo am 8. September 1943 das «Familienlager Theresienstadt» auf einem vom Rest des deutschen Vernichtungslagers abgetrennten Gelände eingerichtet wurde. Bei der Auflösung des Familienlagers wurden im Juli 1944 innerhalb von drei Tagen etwa 7000 Menschen ermordet.

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