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Kunst : Auktionator hofft auf Rekordpreis für Bacon-Triptychon

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Den Schätzpreis verrät Christie's diesmal nicht, aber das Auktionshaus träumt von einem Rekord: Das Triptychon «Three Studies of Lucian Freud» wird im November in New York versteigert und der Kunsthändler hofft, den Rekordpreis für ein Werk von Francis Bacon zu überbieten.

Der Rekord wurde 2008 aufgestellt und liegt bei 86 Millionen Dollar. Würde das Werk tatsächlich für etwa 90 Millionen (etwa 66 Millionen Euro) verkauft werden, wäre das vermutlich der Kunstdeal des Jahres.

Die drei Bilder zeigen den in Berlin geborenen britischen Maler Lucian Freud. Freud, 1922 geboren und somit 13 Jahre jünger als Bacon, war ein Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud und Malerkollege von Bacon. Beide malten sich mehrfach gegenseitig. Die drei Bilder des Triptychons sind jeweils zwei Meter hoch und fast eineinhalb Meter breit. Sie zeigen den sitzenden Freud - das Gesicht wie bei Bacon üblich entstellt und übermalt. Gemalt hatte es der Ire 1969.

Christie's nennt das Werk «eine der wichtigsten und interessantesten Arbeiten Francis Bacons». Es sei noch nie zuvor bei einer Auktion angeboten worden. Allerdings war es mehrfach zu sehen, so wenige Jahre nach seiner Entstehung in der Kunsthalle Düsseldorf. Viele Jahre waren die drei Bilder aber getrennt, jetzt werden sie wieder als Triptychon zusammen verkauft.

Der Kunstmarkt ist unberechenbar und der fehlende Schätzpreis könnte ein Hinweis sein, dass selbst Christie's sich nicht sicher ist, zum welchem Preis das Bild letztlich zugeschlagen wird. Der Rekord-Bacon von 2008, ebenfalls ein Triptychon, war zugleich das teuerste Werk der Nachkriegskunst, das je versteigert worden war. Andererseits: Im Mai blieb ein Bacon, den Experten auf 40 Millionen Dollar geschätzt hatten, in New York unverkauft liegen.

Details zur Auktion(noch unvollständig)

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erstellt am 11.Okt.2013 | 12:57 Uhr

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