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Kunstschatz : Archiv der Avantgarden in Dresden

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Der Sammler und Mäzen Marzona hatte das seit Ende der 1960er Jahre gewachsene Künstlerarchiv Anfang Dezember 2016 den SKD überlassen, die es bewahren, bearbeiten sowie der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zugänglich machen.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 14:49 Uhr

Picasso, Warhol, Beuys: Das einzigartige, bisher in Berlin beheimatete Kunstarchiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts von Egidio Marzona befindet sich nun in Dresden.

Die rund 1,5 Millionen Objekte umfassende Sammlung ist knapp elf Monate nach Unterzeichnung des Schenkungsvertrags Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Bis zur Fertigstellung eines eigenen Domizils für das als Archiv der Avantgarden (AdA) bezeichnete neue Museum ist die Sammlung interimsmäßig im Japanischen Palais untergebracht, teilten die SKD am Montag mit. Es handelt sich um Kunstwerke, Designobjekte, Plakate, Architekturpläne, Fotos und Künstlerbriefe, die auf rund 120 Millionen Euro taxiert sind.

Unter dem Titel «System AdA: Reprise und Repetition» werden bis April 2018 Aspekte des Phänomens der Avantgarden im 20. Jahrhundert beleuchtet. Eine erste Ausstellung zeigt bis 4. November Arbeiten unter anderen von Fluxus-Künstler Robert Filliou, Minimalist Sol LeWitt, Architekt Max Bill und Filmemacher Guy Debord.

Für 20 Millionen Euro wird ab 2019 ein Barockgebäude als künftiges Domizil des Kunstschatzes saniert und umgebaut, es öffnet spätestens 2021.

Informationen zum AdA

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