„Rest der Republik“ - Interview : „Rassismus ist nicht spezifisch weiß und europäisch“

Avatar_shz von 17. März 2021, 11:00 Uhr

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Antike Abbildung von Kleopatra (li.): Ihre Hautfarbe scheint Zeitgenossen ganz egal gewesen zu sein - sie ist nicht überliefert.
Antike Abbildung von Kleopatra (li.): Ihre Hautfarbe scheint Zeitgenossen ganz egal gewesen zu sein - sie ist nicht überliefert.

Der Historiker Valentin Groebner ist Spezialist für die Geschichte der Hautfarbe und ihrer Wahrnehmung. Im Interview fügt er der Debatte über Rassismus und Identitätspolitik interessante Facetten hinzu.

Flensburg | Die Debatte über Rassismus wurzele in den USA und passe zu Europa nur bedingt, sagt Groebner. Wörter wie "Mohr" zu tilgen und belastete Straßennamen zu ändern, übertünche historische Zusammenhänge und könne daher sogar schaden. Schonung ist von dem Professor der Geschichte trotzdem nicht zu erwarten. Auch die Kirchen profitierten bis heute vom Unrecht...

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