Kommentar : Der Bachmann-Preis und die Rituale des Literaturbetriebs

Avatar_shz von 20. Juni 2021, 17:46 Uhr

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Klaus Kastberger (r), Laudator des Ingeborg-Bachmann-Preises, spricht während der Preisverleihung. Nava Ebrahimi (Bildschirm, M), die im Iran geborene, in Deutschland aufgewachsene und in Österreich lebende Autorin, ist bei der virtuell gehaltenen Preisverleihung mit dem 45. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Foto: Johannes Puch/dpa
Klaus Kastberger (r), Laudator des Ingeborg-Bachmann-Preises, spricht während der Preisverleihung. Nava Ebrahimi (Bildschirm, M), die im Iran geborene, in Deutschland aufgewachsene und in Österreich lebende Autorin, ist bei der virtuell gehaltenen Preisverleihung mit dem 45. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Foto: Johannes Puch/dpa

Der Bachmann-Preis 2021 geht an Nava Ebrahimi. Über die Preisvergabe hinaus spiegelt der Wettbewerb, wie sich der Literaturbetrieb gerade verändert.

Flensburg | Mit dem Klagenfurter Bachmann-Preis und seinen Ritualen hat der deutschsprachige Literaturbetrieb seine Show. Und das ist gut so. Denn diese Show funktioniert wie eine Arena, in der sich ein ganzer Literaturbetrieb nicht nur spiegelt, sondern immer wieder auch neu aushandelt. In diesem Jahr wird das besonders deutlich. Vorbei scheint vor allem die ...

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