Gesundheit : Krisenstab berät über weiteres Vorgehen im Legionellenfall

Eine Käranlage im sauerländischen Warstein soll nach Mitteilung des Kreises Soest Ausgangspunkt für den Legionellen-Ausbruch sein. Reinhold Großelohmann/Soester Anzeiger
Eine Käranlage im sauerländischen Warstein soll nach Mitteilung des Kreises Soest Ausgangspunkt für den Legionellen-Ausbruch sein. Reinhold Großelohmann/Soester Anzeiger

Im Legionellenfall von Warstein beraten die Behörden heute über weitere Konsequenzen.

shz.de von
16. September 2013, 07:21 Uhr

Der Krisenstab im Kreis Soest will entscheiden, ob die extrem hoch mit Legionellen belastete Vorkläranlage der Warsteiner Brauerei aus dem Wasserkreislauf herausgenommen und das unbelastete Brauereiabwasser zur kommunalen Kläranlage geleitet werden soll.

Nach Einschätzung des Hygiene-Experten Prof. Martin Exner bieten Vorkläranlagen an Brauereien offenbar besonders gute Bedingungen für Legionellen. Das sei eine neue Erkenntnis. Bislang sei in der Wissenschaft kein Zusammenhang zwischen Brauereien und Legionellen bekannt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen