Iván Duque jubelt : Konservativer Kandidat gewinnt Präsidentenwahl in Kolumbien

Ivan Duque bei einer Wahlkampfveranstaltung
Ivan Duque bei einer Wahlkampfveranstaltung

Knapper Ausgang: Duque setzt sich bei der Stichwahl gegen Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana durch.

shz.de von
17. Juni 2018, 23:59 Uhr

Bogotá | Der konservative Kandidat Iván Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Er kam in der Stichwahl am Sonntag auf 55,56 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen mitteilte. Sein Konkurrent Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana erhielt demnach 40,38 Prozent.

Bei der Abstimmung ging es auch um die Zukunft des historischen Friedensabkommens mit der linken Guerillabewegung Farc. Duque will das Abkommen in wesentlichen Punkten ändern und könnte die Ex-Rebellen damit zurück in den Untergrund treiben.

Der international bejubelte Friedensprozess ist in dem südamerikanischen Land äußerst umstritten. Nach Einschätzung der Rechten hat der Staat den Rebellen zu viele Zugeständnisse gemacht. Beispielsweise müssen sie nur relativ milde Strafen fürchten und erhalten zehn garantierte Sitze im Parlament.


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