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Parteien : Knatsch bei der SPD-Linken über Koalitionsaussagen

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Berlins SPD-Landeschef Jan Stöß hat seine Partei ermahnt, sich nicht weiter zu den Möglichkeiten einer großen Koalition nach der Bundestagswahl einzulassen.

«Jeder Tag, an dem wir nicht über unsere Themen sprechen, sondern über eine große Koalition spekulieren, ist ein verlorener Tag für die SPD», sagte Stöß am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Soviel Disziplin dürfen unsere Mitglieder von allen erwarten, die für die Partei sprechen wollen», sagte Stöß mit Blick auf die SPD-Politiker Ernst-Dieter Rossmann und Ralf Stegner, die wie der Berliner SPD-Chef zum linken Parteiflügel zählen.

Sie hatten zuvor in der «Stuttgarter Zeitung» eine Koalition von SPD, Grünen und Linken ausgeschlossen, nicht aber eine Koalition mit der Union, sollte es nicht für Rot-Grün reichen.

Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt schloss ein Bündnis ihrer Partei mit der Union nach der Wahl aus. Es gebe viele Gründe, warum dies nicht gehe, sagte sie dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Dienstag): «Beispielsweise bei der Energiewende, dem Betreuungsgeld oder der Flüchtlingspolitik. Und ebenso nicht beim Thema Bürgerrechte.»

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erstellt am 20.Aug.2013 | 13:09 Uhr

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