Film : Weltpremiere des Films «Libertador» in Toronto gefeiert

Mit viel Beifall ist der Film «Libertador» über den südamerikanischen Freiheitskämpfer Simón Bolívar bei seiner Weltpremiere auf dem Filmfestival in Toronto bedacht worden.

shz.de von
10. September 2013, 13:47 Uhr

An der Gala am Montagabend nahmen unter anderem der Regisseur Alberto Arvelo sowie Hauptdarsteller Edgar Ramírez («Zero Dark Thirty») teil. Die Verfilmung der Lebensgeschichte des venezolanischen Nationalhelden (1783-1830) gilt mit einem Budget von rund 50 Millionen Dollar (fast 38 Millionen Euro) als einer der bislang teuersten unabhängigen Filme Südamerikas.

«Als Venezolaner und Lateinamerikaner habe ich schon in der Schule über Bolívar gelesen. Er ist eine legendäre Figur. Es war für mich eine große Ehre, ihn zu spielen», sagte Ramírez, der auch aus der Filmbiografie «Carlos - Der Schakal» über den venezolanischen Terroristen Ilich Ramírez Sánchez bekannt ist.

«Libertador» (Befreier) zeichnet das Leben Bolívars und seinen Kampf für die Unabhängigkeit seines Landes und anderer lateinamerikanischer Staaten von der Kolonialmacht Spanien nach. Die venezolanisch-spanische Co-Produktion besticht auch durch die Landschaftsaufnahmen und die Musik des venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel.

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