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Film : Venedig: Deutscher Film über Schicksal der «Wolfskinder»

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Ein deutscher Film macht beim Festival in Venedig auf das eher unbekannte Schicksal der sogenannten Wolfskinder aufmerksam.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 11:07 Uhr

In seinem Spielfilmdebüt «Wolfskinder» erzählt der 34-jährige Rick Ostermann von den vielen Kindern, die sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Ostpreußen ohne ihre Eltern durchschlagen und ums Überleben kämpfen mussten. Jahrzehntelang waren ihre erschütternden Erlebnisse unbekannt.

Für sein Werk hat der im nordrhein-westfälischen Paderborn geborene Regisseur einige lebende «Wolfskinder» in Deutschland besucht und mit ihnen gesprochen, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa berichtete.

«Die Schicksale waren jedoch so schlimm und ergreifend, dass sie für die Kinoleinwand zu hart gewesen wären. Aber genau diese heftigen Erzählungen und Erfahrungen, die diese Wolfskinder mit mir geteilt haben, haben mich noch mehr darin bestärkt, den Film machen zu wollen - beziehungsweise machen zu müssen.» Diese Geschichten seien nun als Fundament in seinen Film eingeflossen. «Ich habe mir ein Schicksal aus der Geschichte ausgewählt, weil ich es für besonders erzählenswert hielt und viele Menschen dieses Thema nicht kannten.»

«Wolfskinder» läuft beim 70. Internationalen Filmfest Venedig in der renommierten Nebenreihe Orizzonti.

Offizielle Festivalseite

Produktionsseite zum Film

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