zur Navigation springen

Film : Problemkiez-Drama: «Ummah - Unter Freunden»

vom

Daniel, der Protagonist dieses Films, arbeitet als verdeckter Ermittler für den Verfassungsschutz.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 10:07 Uhr

Nachdem er bei einem Einsatz in der rechten Szene zwei Neonazis erschossen hat, möchte der junge Mann aussteigen. 500 Euro bekommt er daraufhin und eine Bruchbude in Berlin-Neukölln, in der Daniel unterschlüpfen kann.

In Neukölln gibt sich Daniel alle Mühe, seine Vergangenheit abzuschütteln. Er betrinkt sich, nimmt Drogen. Dann lernt er Abbas kennen, einen arabischen Gebrauchtwarenhändler, der ihm einen Fernseher verkauft.

Die beiden freunden sich nicht nur an, Abbas führt Daniel auch in die islamische Gemeinschaft des Bezirks ein. Zusammen gehen sie auf eine arabische Hochzeit. Sogar zum Islamunterricht nimmt Abbas Daniel mit. Die Schatten der Vergangenheit holen den einstigen V-Mann jedoch immer wieder ein.

Frederick Lau gibt im Spielfilmdebüt des Regisseurs Cüneyt Kaya den Protagonisten Daniel. Zuletzt war Lau in Filmen wie etwa «Oh Boy» oder «Türkisch für Anfänger» zu sehen.

Abbas wird verkörpert von Kida Khodr Ramadan, den man aus Produktionen wie «Luks Glück» oder «Knallhart» von Detlev Buck kennen kann. Regisseur Kaya, von dem auch das Drehbuch zu «Ummah» stammt, ist 1980 in Berlin-Wedding geboren und selbst in der muslimischen Community aufgewachsen. Als Co-Regisseur war Kaya bereits an Hans Weingartners «Die Summe meiner einzelnen Teile» beteiligt.

Ummah - Unter Freunden

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen