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Film : «Not Fade Away»: Mit Gandolfini in die Sechziger

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Einmal so berühmt sein wie die Rolling Stones. Davon träumten in den 1960er Jahren viele Musiker. Der Schöpfer der erfolgreichen Fernsehserie «Die Sopranos», David Chase, hat aus dieser Sehnsucht einen Film gemacht - voller Musik, Sehnsüchten und jugendlichem Trotz.

«Not Fade Away» nennt sich das bittersüße Drama über eine Zeit, in der Politik, Gesellschaft und auch die Musik einen tiefgreifenden Wandel erlebten. Mittendrin steckt der junge Douglas, der sich mit seiner Garagenband den Durchbruch erhofft. Aus den Ruhmesfantasien wird er immer wieder unsanft in die Wirklichkeit geholt, vor allem von seinem streng konservativen Vater. Und auch in der Liebe geht es für den ambitionierten Musiker hoch her.

Sehenswert ist dieser Film nicht zuletzt wegen James Gandolfini, der darin in einer seiner letzten Rollen zu sehen ist. Chase hatte seinem Sopranos-Star die Rolle von Douglas' Vater Pat gegeben, der seinen Sohn liebt, gleichzeitig ihn aber auch äußerst misstrauisch beäugt. Erst Mitte Juni war der charismatische und markante Schauspieler an einem Herzinfarkt gestorben.

Für Gandolfini waren die Dreharbeiten zu «Not Fade Away» an der Seite seines Filmsohnes Douglas (John Magaro) auch eine Reise in die Vergangenheit. «Das Drehbuch schilderte ziemlich genau die Umstände, unter denen ich aufgewachsen bin, deshalb habe ich mich gleich damit identifiziert», sagte er laut Presseheft. Vieles habe ihn auch zum Lachen gebracht, erinnerte es ihn doch lebhaft an eigene Erfahrungen. «Mein Vater war ein bisschen so, wie der Vater im Film.»

Not Fade Away

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erstellt am 23.Sep.2013 | 12:23 Uhr

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