Kurioses Missverständnis : Nordkorea droht Berlinale – „The Interview“ aber nicht gezeigt

Wegen der Filmsatire lässt Nordkorea nun auch in Richtung der Berlinale seine Muskeln spielen – doch während der Film zeitgleich in die deutschen Kinos kommt, ist er auf den Filmfestspielen gar nicht vertreten.

shz.de von
23. Januar 2015, 11:42 Uhr

Berlin | Im Streit mit den USA wegen der Filmsatire „The Interview“ richtet Nordkorea seine Drohgebärden nun auch gegen die Filmfestspiele von Berlin. In dem Film geht es um den fiktiven Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Nordkoreas Außenministerium rief dazu auf, die Aufführung bei der Berlinale zu stoppen – der Film wird dort allerdings gar nicht gezeigt.

Diejenigen, die gemeinsam mit den USA die Würde Nordkoreas verletzten, würden einer „gnadenlosen Bestrafung nicht entkommen“, hieß es am Freitag auf der Website der staatlich kontrollierten nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. „The Interview“ startet zeitgleich mit der Berlinale und kommt am 5. Februar in die deutschen Kinos.

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