Film : Neues aus dem Tokioter Ghibli-Studio: «Der Mohnblumenberg»

Die Highschoolschüler Umi und Shun lernen sich über einen Artikel in der Schülerzeitung kennen.
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Reise in die japanische Vergangenheit: Das neueste Werk aus dem Tokioter Ghibli-Studio spielt im Yokohama der 60er Jahre. «Der Mohnblumenberg» punktet mit klassischer Animation.

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17. November 2013, 16:21 Uhr

Auch im Zeichentrickstudio Ghibli gibt es natürlich Computer. Doch die Macher von Filmen wie «Ponyo», «Das wandelnde Schloss», «Prinzessin Mononoke» und «Chihiros Reise ins Zauberland» setzen anders als die großen US-Studios bewusst auf klassische Animationstechnik: Mit der Hand werden viele Szenen Bild für Bild gezeichnet und abfotografiert. Ähnlich funktioniert es bei Hintergründen, Farbe und Lichteffekten. Klassisch und damit umso reizvoller wirkt deshalb auch «Der Mohnblumenberg» von Goro Miyazaki («Die Chroniken von Erdsee»), dem Sohn von Altmeister Hayao Miyazaki. Der Film erzählt eine heiter-melancholische Geschichte um zwei Teenager, die 1963 in Yokohama die Liebe entdecken und ein Familiengeheimnis lüften.

Der Mohnblumenberg, Japan 2011, 91 Min., FSK ab 0, von Goro Miyazaki

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