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Film : «Jobs» floppt an den US-Kinokassen

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Der Diener ist erfolgreicher als der Visionär: Der Film «Jobs» hat gleich beim Start in den USA und Kanada eine Bruchlandung hingelegt.

Das «Biopic» mit Ashton Kutcher als Apple-Mitgründer Steve Jobs kam laut «Box Office Mojo» nur auf den siebten Platz mit 6,7 Millionen Dollar (gut fünf Millionen Euro). Erster wurde mit 25 Millionen ein von Kritikern und Zuschauern geschätzter Film über einen Diener in einer exklusiven Adresse.

«The Butler» schildert das Leben eines Dieners im Weißen Haus. Der hat nicht nur acht Präsidenten von Harry Truman bis Ronald Reagan gedient, sondern gleich noch die Emanzipation der Schwarzen in den USA miterlebt. Den Diener spielt Forest Whitaker («Der letzte König von Schottland»), die Präsidenten unter anderem Robin Williams, James Marsden, Liev Schreiber, John Cusack und Alan Rickman. Mit dabei sind auch Jane Fonda, Lenny Kravitz, Vanessa Redgrave, Mariah Carey und, als Frau des Butlers, Oprah Winfrey.

Auf Platz zwei steht, wie in der Vorwoche, «Wir sind die Millers». Der Film mit Jason Sudeikis, Emma Roberts und der strippenden Jennifer Aniston war den Kinogängern noch knapp 17,8 Millionen Dollar wert. Deutlich dahinter kommt mit 13,6 Millionen der SciFi-Thriller «Elysium» mit Matt Damon. Vor einer Woche war er mit 30,5 Millionen Dollar noch die Nummer eins.

Nur ganz knapp dahinter folgt der zweite Neueinsteiger. Die Macher von «Kick-Ass 2» haben sich sicher auch mehr erhofft als einen vierten Platz. Mit geschätzten Kosten von 28 Millionen Dollar war der Film aber auch nicht übermäßig teuer. «Planes», die fliegende Variante des niedlichen Zeichentrickfilms «Cars», hatte fast das doppelte gekostet und spielte nun in der zweiten Woche noch 13,1 Millionen Dollar ein - auch nicht gerade ein Höhenflug.

Das gilt erst recht für «Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen». In der ersten Woche spielte der Film des deutschen Regisseurs Thor Freudenthal über Halbgötter und Fabelwesen gerade einmal 14,5 Millionen Dollar ein. In der zweiten Woche waren es nur noch knapp 8,4 Millionen. Bei einem geschätzten Budget von 90 Millionen Dollar dürften die Produzenten auf ein Wunder hoffen.

Nach «Jobs» auf Platz sieben folgt «2 Guns». Der Actionstreifen mit Denzel Washington und Mark Wahlberg als Undercover-Agenten wird nach hinten durchgereicht: Nach dem ersten Platz zum Start folgte in der zweiten Woche Platz fünf und nun in Woche drei nur noch der achte Platz. Für 5,5 Millionen reichte es noch, genau die Hälfte des Vorwochenergebnisses.

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erstellt am 20.Aug.2013 | 09:31 Uhr

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