Film : Festival Mannheim-Heidelberg: Kubaner bekommt Hauptpreis

Der kubanische Regisseur Carlos Lechuga hat mit seinem Werk «Melaza - Molasses» den Hauptpreis des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg gewonnen. Mit der Preisverleihung ging am Sonntag das elftägige Newcomer-Festival zu Ende.

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10. November 2013, 20:57 Uhr

Der 1983 in Havanna geborene Filmemacher konnte sich mit seinem ersten Spielfilm gegen 16 andere Produktionen durchsetzen, wie die Veranstalter mitteilten. Über die undotierte Auszeichnung «Newcomer des Jahres» entschied eine Jury aus drei Regisseuren, darunter der Ungar Istvan Szabo («Mephisto»).

In Lechugas Film kommt ein junges Paar in einer stillgelegten Zuckerrohrfabrik unter und vermietet derweil seine Wohnung an eine Prostituierte. Das Werk thematisiert ein Land zwischen Misere und Lebensfreude.

Der Publikumspreis ging an den estnisch-georgischen Film «Mandariinid - Tangerines» des Regisseurs Zaza Urushadze. Darin geraten zwei Mandarinenbauern an der Grenze zu Georgien zwischen die Fronten tschetschenischer Rebellen und georgischer Soldaten.

Auf dem Festivalprogramm der 62. Ausgabe standen unter dem Motto «Jeder eine Geschichte» Produktionen unbekannter Newcomer. Insgesamt waren 52 Filme aus 27 Ländern zu sehen. Die Veranstalter zählten knapp 60 000 Besucher.

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