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Film : «Die Nonne»: Drama mit Martina Gedeck und Isabelle Huppert

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Frankreich im Jahr 1765. Suzanne Simonin (Pauline Etienne) stammt aus einer gut situierten Familie. Anders aber als ihren älteren Schwestern ist es ihr nicht gestattet, einem normalen Leben nachzugehen und eine Familie zu gründen.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 10:33 Uhr

Suzanne ist ein uneheliches Kind. Ihre Eltern haben für sie daher ein Leben hinter den Mauern eines Klosters vorgesehen. Suzanne verweigert sich jedoch den Zwängen der kirchlichen Einrichtung und legt auch das von ihr verlangte Gelübde nicht ab.

Als sie dann aber vom Geheimnis ihrer Herkunft erfährt, tritt sie schließlich doch ein in die Klostergemeinschaft. Dort erwarten sie Demütigungen, Gewalt und Unterdrückung, sowie sexuelle Annäherungen. Suzanne aber kämpft weiter für ihre Unabhängigkeit und für die Verwirklichung ihres Glücks.

«Die Nonne» basiert auf einem Klassiker der französischen Aufklärung: Denis Diderots 1796 erschienenem, kirchenkritischem Roman «La religieuse». Bereits in den 1960ern gab es eine Verfilmung des Stoffes von Jacques Rivette, die für einen Skandal sorgte und zunächst verboten wurde. Nun hat sich der Franzose Guillaume Nicloux des Stoffes angenommen.

Seine Verfilmung kommt mit einem prominenten Cast in die Kinos: Isabelle Huppert («Die Klavierspielerin») spielt eine Oberin mit verbotenen sexuellen Neigungen. Die Mutter von Suzanne hingegen wird verkörpert von der Deutschen Martina Gedeck («Die Wand»); die Hauptfigur der Suzanne Simonin von der jungen Pauline Etienne (24). «La religieuse», so der französische Originaltitel des Films, lief Anfang des Jahres bei den Filmfestspielen von Berlin im Wettbewerb.

Die Nonne

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