Film : Deutsche Beiträge eröffnen Dok-Filmfestival in Leipzig

Ein Dokumentarfilm auf Zelluloid im Archiv der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH.
Ein Dokumentarfilm auf Zelluloid im Archiv der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH.

Rund 200 Filmemacher aus aller Welt und 1500 Fachbesucher werden zum 56. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm erwartet.

shz.de von
28. Oktober 2013, 16:21 Uhr

Bei den Wettbewerbsbeiträgen in diesem Jahr falle die größere Offenheit der Filmemacher auf, spielerischer mit den filmischen Möglichkeiten umzugehen, sagte Festivalleiter Claas Danielsen am Montag kurz vor der Eröffnung. Nach Amsterdam ist Leipzig das zweitgrößte Dokfilm-Festival in Europa. Im vergangenen Jahr kamen 37 600 Besucher zur Dok Leipzig.

Oftmals verschmelzen laut Danielsen in den Filmen Dokumentation und Fiktion. Zunehmend arbeite der Dok-Film mit Elementen der Animation. Deshalb werde in Leipzig erstmals weltweit eine mit 3000 Euro dotierte Goldene Taube für den besten animierten Dokumentarfilm vergeben. Der Hauptpreis, die Goldene Taube für den besten Dokumentarfilm im internationalen Wettbewerb, ist mit 10 000 Euro dotiert.

Beim Dokumentar- und Animationsfilm habe sich in den vergangenen zwei Jahren eine technische Revolution vollzogen. Die Mehrheit der Filme sei digital. «Sie erreichen uns als Datei», sagte Danielsen. Für das Festival habe das die komplette Umrüstung bei Software und Hardware bedeutet.

Bis Sonntag wetteifern 88 Filme in fünf Wettbewerbskategorien um die begehrten Goldenen Tauben. Insgesamt werden 346 Filme aus 57 Ländern gezeigt. Auf dem Programm zur Eröffnung standen der deutsche Dokumentarfilm «Master of the Universe» von Marc Bauder über die Welt des Investmentbankings sowie der Animationsfilm «Virtuos Virtuell». Der Streifen stammt von dem Oscar-prämierten Trickfilmer Thomas Stellmach.

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