Film : Detlev Buck braucht in der Ehe auch mal Zeit für sich

Immer traute Zweisamkeit - das ist nichts für Detlev Buck.
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Immer traute Zweisamkeit - das ist nichts für Detlev Buck.

Detlev Buck (50), Schauspieler und Regisseur («Rubbeldiekatz»), hat ein Rezept für die Ehe.

shz.de von
26. September 2013, 15:27 Uhr

«Man muss nicht immer alles zusammen machen», sagt der 50-Jährige, der zur Zeit in Frankfurt für den Film «Männerhort» vor der Kamera steht, am Rande der Dreharbeiten. «Es gibt ja Pärchen, die gleichen sich dann nacheinander an und sind symbiotisch, das wäre mir schon zu viel.»

Unter der Regie von Franziska Meyer Price spielt Buck in dem Streifen einen Ehemann, der zusammen mit zwei Kumpels - dargestellt von Christoph Maria Herbst und Elyas M'Barek - zeitweilig in den Heizungskeller der Wohnanlage flüchtet, um ein wenig Ruhe vor seiner Frau zu haben. Dieses Verhalten ist Buck auch privat nicht ganz fremd. Sein persönlicher Männerhort sei der Aussiedlerhof eines Freundes. Dorthin ziehe er sich gern mal zurück.

Buck stellt aber auch klar: Es gehe nicht darum, sich zu verstecken, sondern Verständnis zu haben, wenn der Partner einer Laune hinterhergehe, die man selbst nicht teile. Auch bei den Feiern, die seine Eltern früher besuchten, hätten sich meist Männer- und Frauengruppen gebildet. Manchmal müsse man einfach mal untereinander reden können.

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