Hobbit und Serena im Trailer : Das Kinoprogramm im Dezember

Es ist dunkel, kalt und die Sonne scheint eh kaum noch. Beste Zeit also, sich die aktuellen Kinofilme anzusehen. shz.de zeigt eine Auswahl von Dezemberfilmen.

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18. Dezember 2014, 12:18 Uhr

Kalt, nass, dunkel: Wenn man jetzt ins Kino geht, braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, etwas draußen zu verpassen. Es ist perfektes Kinowetter.

Vor allem zwischen den Jahren haben viele frei und Zeit dem Kino einen Besuch abzustatten. shz.de hat einige Film-Highlights zusammengestellt:

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere – Kinostart am 10. Dezember

Das Ende der Hobbit-Saga ist in den Kinos gestartet. Es ist der letzte Teil von Bilbo und den Zwergen. Begonnen hat die Reise bereits 2012 mit dem ersten Teil der Trilogie. Peter Jackson verfilmte das Buch „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien, nachdem er bereits die Trilogie „Der Herr der Ringe“ in die Kinos brachte.

Martin Freeman spielt den Hobbit Bilbo Beutlin, Richard Armitage den Zwergenkönig Thorin Eichenschild und Ian McKellen den Zauberer Gandalf. Auch Orlando Bloom schlüpft wieder in die Rolle des spitzohrigen Elben Legolas, Prinz der Waldelben.

#Zeitgeist – Kinostart am 11. Dezember

Es ist das Zeitalter der digitalen Kommunikation. Sieben Familien, alle verschiedene Menschen – und doch wollen sie alle das Gleiche: ein kleinen Teil des großen Glücks. So versucht ein Mädchen durch Hungern anerkannt zu werden und findet Hilfe in Foren. Eine Frau lernt durchs Internet einen neuen Mann kennen, während ihr Ehemann auf Online-Pornos steht. Sieben Familien, sieben Storys von digitaler Nähe und analoger Entfremdung.

Jason Reitman thematisierst in seinem Film „#Zeitgeist“ das Netz und was die veränderte Form der Kommunikation mit den Menschen macht. Die Rollen, unter anderem gespielt von Adam Sandler bis Ansel Elgort, versuchen mit Hilfe des Internetz ihre Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit, Sex und Liebe zu stillen. 

Timbuktu – Kinostart am 11. Dezember

Musik, lautes Lachen und Zigaretten sind verboten: In der Stadt Timbuktu wüten die Fundamentalisten und halten Tag für Tag Scheingerichte ab, um die grausamsten Urteile zu fällen. Davon bekommen Hirte Kidane und seine Familie nicht viel mit. Bis der Terror auch zu ihnen vordringt.

Es geht um die sogenannten Gotteskrieger. Abderrahmane Sissakos Tragödie gewann Preise wie „Preis der Ökunomischen Jury Filmfestival Cannes 2014” und den „Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück 2014“. Wer sich für Filme abseits des Mainstreams interessiert, für den ist dieser wie geschaffen.

Serena – Kinostart am 18. Dezember

Der Film spielt 1929 in den Great Smoky Mountains von North Carolina. Zusammen mit ihrem Mann George baut Serena ein Holzfäller-Imperium auf. Gemeinsam herrschen sie über ihr Land, bis eine Nachricht die heile Welt Serenas zusammenbrechen lässt.

Es ist die zweite Hollywoodproduktion von Susanne Bier. Das von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence gespielte Liebespaar harmoniert perfekt und der von Bier gewählte Bezug zur gegenwärtigen Krisen ist wohl nicht rein zufällig.

Der kleine Drache Kokosnuss – Kinostart am 18. Dezember

Ein Film für Kinder darf zur Weihnachtszeit nicht fehlen. Mit dem Animationsfilm können Kinder das Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss erleben, der gemeinsam mit seinen Freunden das gestohlene Feuergras zurückholen will.

Produzentin Gabriele Walther von der Münchner Caligari Film verhilft dem Kokosnuss zum Leinwandhelden. „Der kleine Drache Kokosnuss“, geschrieben von dem deutschen Kinderbuchautor Ingo Siegner, erlebt in bereits über 20 Büchern viele kleine Abenteuer. Nun, in seinem ersten Kinofilm, bestreiten der kleine Drache und seine Freunde eine neue Geschichte.

Exodus - Götter und Könige – Kinostart am 25. Dezember

Große Bilder, große Schlachten und eine große Geschichte: Moses stellt sich gegen den übermächtigen Pharao Ramses, um sein Volk aus der Sklaverei zu befreien.

Der Regisseur Ridley Scott brachte Kinohits wie „Gladiator“ und „Königreich der Himmel“ auf die Leinwand. Er inszeniert auch dieses Mammutwerk. Christian Bale und Joel Edgerton spielen die „Brüder“ Moses und Ramses und stehen im Mittelpunkt des Geschehens.

Die Entdeckung der Unendlichkeit – Kinostart am 25. Dezember

Stephen Hawking ist zur Zeit der wohl populärste Wissenschaftler. Der Film zeigt sein Leben, die Liebe zu seiner Frau und die Anfänge seiner Krankheit.

James Marsh verfilmte die Biografie, die auf den Memoiren „Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking“ von Jane Hawkins beruht.

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