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Film : «Art/Violence» - Dokumentation über ein Theater in Palästina

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Mit den Mitteln der Kunst wollte er eine Brücke zwischen Feinden bauen. Doch sein Einsatz war vergebens: Juliano Mer-Khamis, arabisch-israelischer Regisseur und Schauspieler, wurde 2011 vor seinem Theater im Flüchtlingslager von Jenin von einem Vermummten erschossen.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 10:31 Uhr

Der Sohn einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters hatte 2006 das «Freedom Theater» gegründet und spielte dort gegen Hoffnungslosigkeit und Gewalt an. Der Mord ist nicht aufgeklärt, das Theater spielt weiter. Die palästinensisch-israelische Dokumentation «Art/Violence» zeichnet das Leben des «Freedon Theaters» in den Jahren nach dem Tod seines Gründers nach.

Mit Interviews und Theaterszenen dokumentiert der auf der Berlinale 2012 mit dem «Fairbindet»-Preis ausgezeichnete Film die Arbeit der Schauspieler vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts. Die Filmemacher Batoul Taleb, Mariam Abu-Khaled und Udi Aloni nannten die drei Teile des Films nach jeweils einer Produktion des «Freedom Theater»: «Alice im Wunderland», «Warten auf Godot» und «Antigona».

Art/Violence

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