Ferienzeit Leons Tour über die  Nordseeinsel Föhr

Von Leon Florescu | 07.10.2022, 16:39 Uhr

In Wyk auf Föhr geht es los: Was KiWi-Reporter Leon an der Insel liebt, erzählt und zeigt er euch hier.

Es ist Ferienzeit – vielleicht fahren manche von euch in den Urlaub, in andere Länder oder befahren die sieben Weltmeere. Man kann aber auch Urlaub im eigenen Heimatland machen, zum Beispiel auf der Nordseeinsel Föhr. Dort bin ich sehr gern, denn es ist sehr idyllisch und ich fühle mich, als bliebe die Zeit stehen. Jeder kann dort tun, was er möchte. 

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Sie sind jung und neugierig: KiWi-Reporter sind alle Kinderreporter, die für KiWi Artikel recherchieren, schreiben, fotografieren oder Videos drehen. Leon aus Schönkirchen bei Kiel hat KiWi-Workshops besucht. Andere habenein Praktikum in der Redaktion gemacht, um das Reporter-Handwerk zu lernen. Ihre Beiträge erscheinen auf Kinder.Wissen.mehr.

Ein schöner Erholungsort ist der botanische Garten, der an die Innenstadt von Wyk auf Föhr angeschlossen ist. Dort gönne ich mir gern eine Pause und schaue mir wunderschöne Pflanzen an. Es gibt außerdem besondere Kräuter, die unterschiedlich duften. In der Mitte ist ein kleiner Teich, von Schilf umgeben und mit Seerosen bewachsen. Manchmal quaken auch die Frösche. Hin und wieder hört man es Klappern. Das sind dann die Störche. 

Das Beste ist aber das Storchennest. Da es nur noch zwei Storchenpaare auf Föhr gibt, sind sie vom Aussterben bedroht, so der Schutzverband „Elmeere“. „Früher gab es über zehntausend Storchenpaare in Dänemark und an der Nordsee“, so Dieter Risse, Vorsitzender von Elmeere. 

Ich fliege über die Insel

Ich bin auch gern auf der Insel unterwegs, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Es gibt immer schöne Aussichten, wenn man einmal rund um die Insel fährt. Dabei habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht mehr mit dem Fahrrad unterwegs bin, sondern fliege. Das liegt an dem starken Wind. 

Schafdeiche säumen den Weg. Da liegt auch eine Menge Schafskot herum, um den ich Slalom fahre, und Teile von Krebspanzern, die von Möwen zurückgelassen wurden. Am Deichrand sieht man, wie  die Menschen mit Buhnen Land gewinnen. 

Frischer Joghurt, Brot oder Käse aus dem Automat

Auf dem Weg komme ich an Bauernhöfen vorbei, die Selbstbedienungsautomaten anbieten, bei denen man sich Joghurt, Wurst, Brot oder Käse kaufen kann. Ein schönes und entspannendes Pausenziel ist Utersum, wo der Fahrradweg direkt am Strand langläuft und es viele Picknickplätze mit  schönen Aussichten gibt. An Feldern und Wiesen entlang, auf denen die Insekten fliegen, mit vielen bunten Blumen und einem Summen in der Luft, gelangt man zum berühmtesten Ort auf Föhr, dem Goting Kliff in Nieblum. Das hat steile Felswände und einen schönen Sandstrand. Danach schlage ich den Bohlenweg ein und fahre durch die Dünen. 

Dann komme ich in Wyk an, das ist sozusagen die Hauptstadt auf Föhr. Hier endet die Insel Rundtour, bevor man eigentlich mit den Fähren der Wykerdampfschiffreederei (WDR) auf Festland fährt.  Davor besuche ich gern das Café „Steigleder“ und esse ein selbst hergestelltes Abschlusssofteis. Es ist das beste und günstigste der Insel. Föhr ist immer eine Reise wert.

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