Coronakrise Gegen die Langeweile

Von Rebecca Krizak/dpa | 15.03.2020, 12:55 Uhr

Damit der Coronavirus sich nicht so schnell ausbreitet, ist schulfrei und vieles abgesagt. Was tun?

Manchmal steht sie fast still und manchmal rast sie: die Zeit. Eine Schulstunde zum Beispiel kann quälend lang sein. Wenn wir hingegen ein Buch lesen, verfliegen oft die Stunden.

Im Moment haben viele Kinder besonders viel freie Zeit. Denn wegen des neuen Coronavirus bleiben Schulen geschlossen. Auch Sporthallen und Schwimmbäder sind oft zu. Weiß du schon, was du mit der vielen Zeit machst?

Kegeln, Murmelbahn und Versteckspiele

Für drinnen bieten sich selbstgebaute Spiele an. Gut eignen sich zum Beispiel Plastikflaschen, Dosen, Joghurtbecher, Klorollen, Bierdeckel oder Wäscheklammern. „Aus den Flaschen kann man ein Kegelspiel herstellen“, erzählt die Spiele-Expertin Christine Budschat. Aus Klorollen und Bierdeckeln kann man Türme und Murmelbahnen bauen. Oder man versteckt die Dinge einfach in der Wohnung. Und die Geschwister müssen die Sachen suchen.

Cross-Boule

Im Hausflur kann man Cross-Boule spielen. Dazu brauchst du ein paar Stoffbälle, die mit Sand gefüllt sind. „Diese kann man auch selbst herstellen: aus Luftballons, in die Sand oder Mehl kommt“, sagt Christine Budschat. Ein kleiner Ball ist der Zielball. Er wird als erstes irgendwohin geworfen. Dann werfen alle Spielerinnen und Spieler ihre Bälle so nah wie möglich ran.

Wikingerschach

Im Garten oder im Hof ist genug Platz für Wikingerschach. Dabei werden Holzklötze mit Wurfhölzern umgeworfen. Statt Klötzen kann man auch Plastikflaschen nehmen, die mit Sand oder Wasser gefüllt sind.